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FLUSSPFERDE
nach
dem gleichnamigen Stück von Annelie Mäkelä
Ein
Tanztheaterstück für zwei Tänzerinnen
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Anderswo
an einem großen breiten Fluss lebt das Flusspferd. Zufrieden sitzt es am
Ufer, betrachtet das Spiel der vorüberziehenden Wellen und vergnügt
sich, weil das Leben einfach herrlich ist. Das Flusspferd liebt das Wasser
und mit seinem glatten, runden Körper kann es vorzüglich schwimmen. Mit
seinen stämmigen, kurzen Beinen steht es fest auf seinen Füßen, wenn es
taucht und über den Flussboden läuft. Das Beste ist sein Schwanz, damit
lässt sich wunderbar viel anfangen ... Bis
das Pferd erscheint. Elegant und temperamentvoll, phantastisch und
aufregend schön tanzt es das Flussufer entlang. Dabei nimmt es viel Platz
ein und beansprucht jede Aufmerksamkeit. Das Flusspferd möchte wissen,
wer dieser Eindringling ist. Und da äußert dieses fremdartige Wesen, es
sei ein Pferd. Ein Pferd? Das Flusspferd ist ein Pferd und es hat mit
diesem wilden Ding nichts gemeinsam. |
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Damit
beginnt ein Wettstreit darüber, wer von den Beiden denn nun das richtige
Pferd sei. Doch schon bald beginnt jeder an sich zu zweifeln und zu wünschen,
wie der andere zu sein. Und Beide unternehmen enorme Anstrengungen, um
sich ihren Wunsch zu erfüllen. Dann jedoch erwartet sie eine große Enttäuschung,
aber auch der Beginn einer Freundschaft. "Flusspferde"
ist ein Theaterstück über die Begegnung mit dem Eigenen und dem Fremden,
eine Geschichte über Selbstbewusstsein und Anders-sein-wollen, über
Streit, Annäherung und Freundschaft. In poetischen und komischen Bildern tanzen eine Balletttänzerin und eine Tänzerin aus dem New Dance die Begegnung zwischen Flusspferd und Pferd. Mit Tanz, Musik und Körpersprache führen sie einfühlsam durch die verschiedenen Gefühlswelten, die diese Geschichte erzählt.
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Tanz und
Spiel: Brigitte Gautschi und Bettina Helmrich |
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