Eine
Frau findet ein armseliges Lumpenkasperle, völlig zerrissen und voller
Dreck. Wirklich nicht schön anzuschauen. Doch sie erinnert sich, dass
eben dieses Lumpenkasperle einem kleinen Jungen gehört und früher sein
liebstes Spielzeug war.
Doch
hatte der Junge, beeindruckt von viel größeren Spielsachen, Puppen die
sprechen können und Robotern, die wild ihre Arme drehen, das kleine
Lumpenkasperle achtlos fortgeworfen. Einfach so in den Müll.
Die
Geschichte erzählt nun die Odyssee des kleinen Lumpenkasperle bis hin zu
der Frau, die es sorgfältig wieder flickt und wäscht und in einem großen
Paket verpackt, dem Jungen wieder zuschickt. Der ist seiner Spielsachen
mittlerweile überdrüssig, und er denkt an nichts sehnlicher als an sein
Lumpenkasperle, das soviel Spaß machen konnte. Und Spaß machen kann es
sehr gut, das Lumpenkasperle. Denn das ist sein Beruf.
Ein
poetisches Stück über Haben und Sein. Und über Spaß. Eine Mischung aus
Schauspiel und Figurentheater. Und ein Lumpenkasper der nicht immer
schreit "Seid ihr alle da".