Spielraum - Theater

Mobiles Theater für Kinder und Erwachsene

 

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HERR BOHM UND DER HERING


Nach einem schwedischen Bilderbuch von Peter Cohen und Olof Landström.
Für Alle von 4-10 Jahren und Erwachsene.

 

Interessiert an den tiefen Geheimnissen des Lebens, scheint Herrn Bohm jede auch noch so unauffällige Sache es wert, eingehend untersucht zu werden. Platzt der Himmel, wenn man hineinschießt? Bekommen Bäume einen Sonnenbrand? Und warum sind die Kartoffeln eigentlich so krumpelig und wachsen nicht an Bäumen? 

Sein Lieblingsgericht sind Heringe mit Salzkartoffeln. Doch wie fast immer hat Herr Bohm an diesem Sonntag nicht nur die Kartoffeln, sondern auch den Hering vergessen. Er angelt, und erwischt einen Hering, der unbedingt an Land leben möchte. Warum eigentlich nicht, fragt sich Herr Bohm und gewöhnt den Hering langsam daran. Der Hering wird immer geschickter und geselliger und legt sich immer mehr Gewohnheiten zu, die Heringe sonst nicht haben. Oder hat man schon mal einen Hering beim Bücherlesen erwischt?

Doch dann, als Herr Bohm dem Hering mal das Meer zeigen will, flutscht der Hering, durch eine defekte Planke im Steg, zurück ins Meer. Herr Bohm wartet lange. Aber der Hering bleibt verschwunden. Und Herr Bohm fragt sich: „ Kann ein Hering ertrinken, oder erinnert er sich, dass er ein Hering ist, wenn er im kalten Wasser landet.“ 

In der Figur des Herrn Bohm spiegelt sich der Forscherinstinkt der Kinder und die kindliche Methode des Lernens, seien die Fragen nach dem Warum, Wieso, Weshalb auch noch so absurd.
Dieses Stück versteht sich als kleine Anregung für all die ForscherInnen, auf die die Welt noch wartet.

„Stefan Becker versteht es die Kinder zu begeistern. Mal sind es die Fragen, mal die kleinen slapstickartigen Ungeschicklichkeiten des Herrn Bohm, die lautes Gelächter hervorrufen.“
HNA

 

Spiel, Inszenierung, Bühne: Stefan Becker
Bühnenbau, Schneiderei Jürgen Zähringer, Rosi Bohle
Beratung: Jutta Damaschke, Gisela Honens, Greta Hoheisel 
Rechte: Verlag für Kindertheater 
Die Theaterproduktion wurde mit Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und der Stadt Kassel realisiert.